Kroatien – EU Antrittsbesuch

Nachdem unsere eigentlichen Urlaubsziele wie Baltorro Gletscher oder Grönland (die Ideen von Klaus) oder Malawi aus nahe liegenden Gründen ausgefallen sind, haben wir beschlossen heuer zum ersten Mal nach Kroatien zu fahren, auch um uns unsere eigene Meinung über die neuen EU-Anwärter zu bilden.

Zu unserer Schande müssen wir gestehen, dass wir uns auf den bevorstehenden Urlaub so gut wie gar nicht vorbereitet haben, denn eigentlich sind wir ja an weit exotischere Ziele gewöhnt und Kroatien liegt ja so gut wie vor der Haustüre. Eine ausgesprochen sinnvolle Erkenntnis hatten wir daher schon an der slowenischen Grenze: TomTom ist zwar gut, eine Straßenkarte wäre allerdings besser. Denn nachdem wir brav die Vignette für die slowenische Autobahn gekauft haben, TomTom allerdings der Meinung war, dass die Autobahn eigentlich nicht existiert, sind wir immer schön links und rechts der neuen Strecke durch die Landschaft gegondelt. Die Maut hätten wir uns also sparen können, unser Ziel haben wir aber trotzdem erreicht.

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Die erste Station waren die Plitwitzer Seen, die wir noch vor dem großen Busansturm bei strahlend schönem Wetter besichtigt haben. Ein paar Tage „Strandstop“ in der Nähe des Paklenica Nationalparkes, wo wir vergeblich nach Winnetou, Old Shatterhand und Co. gesucht haben, und dann doch ab nach Dubrovnik. Ursprünglich wollten wir nicht so weit südlich fahren, aber nachdem wir das Verkehrschaos bei der Stadteinfahrt gut überstanden haben, haben wir die zwei Tage dort sehr genossen.

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Danach sind wir gemütlich die Küste retour gefahren, haben in Brela ebenfalls ein paar Tage Sonnenstop eingelegt und sind zum Abschluss auf der Insel Cres hängen geblieben. Sowohl die Stadt Cres als auch die umliegende Landschaft hat uns sehr fasziniert, besonders als wir in Lubenice 7 Gänsegeier beim Kreisen beobachtet konnten.

Alles in allem waren wir von unserem Kroatien Urlaub mehr als positiv überrascht. Was uns besonders aufgefallen ist, ist die Sauberkeit die überall herrscht. Man sieht kaum ein Plastiksackerl oder eine leere Flasche neben der Straße liegen, sogar die Dixi-Klos auf der Autobahn sind alle durchwegs gut gepflegt. Und auch bei der Wasserqualität an den Stränden macht sich der fehlende Sand positiv bemerkbar und das Meer schimmert fast karibisch türkis!

Da wir wie immer keine Zimmer vorbestellt haben, haben wir zur Vorsicht unsere Zeltausrüstung im Auto mitgeschleppt, aber auch da waren wir positiv überrascht. Der Vorsaison zum Dank haben wir jeden Tag in einem sehr netten Appartement zu ausgesprochen günstigen Preisen übernachtet. Und das war auch gut so, denn in Punkto Essen können sich die Kroaten leider noch viel von den Italienern abschauen. Besonders beim Eis!! Daher haben wir sehr oft gemütlich in unserem Appartement gekocht und den Sonnenuntergang von unserem Balkon bewundert.

Nach zwei Wochen können wir also auf einen sehr entspannten Urlaub zurück blicken und freuen uns schon darauf, bald einen neuen Teil Kroatiens zu erkunden.

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